PRAY FOR SWITZERLAND

Als Christinnen und Christen übernehmen wir Verantwortung. Wir gehen an die Urne und wir beten.
Wir beten für die Politikerinnen und Politiker und für die Schweiz.
Gemeinsam stärken wir das Vertrauen und die Hoffnung.
Wir stellen die Politik unter Gottes Führung und Segen.

Bemüht euch um das Wohl der Stadt […] und betet für sie.
Wenn es ihr gut geht, wird es auch euch gut gehen.
Jeremia 29,7
Betet besonders für alle, die in Regierung und Staat Verantwortung tragen,
damit wir in Ruhe und Frieden leben können,
ehrfürchtig vor Gott und aufrichtig unseren Mitmenschen gegenüber.
1. Timotheus 2.2

GEMEINSAM BITTEN WIR GOTT

Eine funktionierende Demokratie braucht gegenseitigen Respekt und Wohlwollen.

  • für den bestehenden Bundesrat und die Parlamentswahlen am Sonntag, 20. Oktober 2019.

  • für alle, die aktuell eine politische Verantwortung tragen im Parlament und in den Parteien.

  • dass in der politischen Diskussion stets das Gemeinwohl und die Menschen der Schweiz im Zentrum stehen.

  • um eine Kultur des wertschätzenden Dialogs und der aufrichtigen Zusammenarbeit unter den Politikerinnen und Politikern aller Parteien.

SO KANNST DU MITMACHEN

Bete für einen Kanton und einen Bundesrat deiner Wahl.

Du betest bis zu den Wahlen am 20. Oktober 2019 für den Kanton, der dir besonders am Herzen liegt.

Die Häufigkeit und die Art des Gebets bestimmst du selbst.

Tipp: Eine Erinnerungsmeldung in deiner Agenda oder deinem Handy hilft dir, dranzudenken und dranzubleiben.

JA, ICH MACHE MIT


LASST UNS BETEN!

Hier findest du eine Auswahl an verschiedenen Gebetsformen der jeweiligen christlichen Konfessionen.
Du kannst so andere Gebetsformen entdecken und diejenigen auswählen, bei denen du dich wohl fühlst.

„Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott! Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in der Gemeinschaft mit Christus Jesus bewahren.“ (Philipper 4, 6-7)

Wir können mit unseren eigenen Worten mit Gott sprechen, ihm danken für das was er getan hat, tut und tun wird, ihn bitten, ihm unsere Anliegen erzählen. Wir können uns für eine bestimmte Zeit entscheiden, zu der wir uns aus unseren alltäglichen Aktivitäten herausnehmen und uns Zeit für ein Zwiegespräch mit Gott nehmen. Gott hört alles, er erhört alles, so wie es für uns am besten ist. Kein Gebet bleibt unbeantwortet, auch wenn wir manchmal ein bisschen warten müssen oder Gott andere Lösungen schenkt als wir sie uns vorgestellt haben. Wie in einem normalen Dialog spricht Gott auch mit uns, wenn wir ihn ansprechen. „Rede Herr, dein Diener hört“ sagte Samuel (1 Samuel 3, 10). Das ist eine Haltung, die wir immer einnehmen und den Heiligen Geist darum bitten können, dass er uns in diesem Dialog führt, uns hilft, den Willen Gottes zu erkennen, und uns eine stets wachsende Liebe zu Gott schenkt.

« Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte Er vom Teufel versucht werden. Als Er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte Ihn.» (Matthäus 4, 1-2)

In der Bibel fasten Menschen in unterschiedlichen Situationen und mit verschiedenen Intentionen. Das Fasten kann z.B. ein äußerlicher Ausdruck davon sein, dass die Menschen die Absicht haben, den Willen und den Segen Gottes zu suchen: Wenn eine wichtige Entscheidung (Apostelgeschichte 13,2-3), ein wichtiges Gespräch (Esther 4, 16) oder ein Kampf (2. Chronik 20, 3-4) bevorsteht.

Du kannst dir einen Tag aussuchen, an dem du auf Nahrung freiwillig verzichtest, oder auf etwas was nicht notwendig ist (Zigaretten, Fernsehen, Süßigkeiten, Alkohol, …).

„Vergeltet nicht Böses mit Bösem noch Kränkung mit Kränkung! Stattdessen segnet; denn ihr seid dazu berufen, Segen zu erlangen.“ (1 Petrus 3, 9)

Segnen wir unsere Politiker, so beten wir die Gaben Gottes auf sie herab. Der Segen stellt die Grundbewegung des christlichen Betens dar: die direkte Begegnung zwischen Gott und dem Menschen. Segen ist demnach etwas Wohltuendes, etwas was mit einem beglückenden, erfüllenden Gelingen zusammenhängt. Und „segnen“ heißt, einen Menschen oder eine Sache der Zuwendung Gottes, dem Segen Gottes, anzubefehlen, der das Gelingen schenkt.

Oft wird z.B. am Ende des Gottesdienstes der sogenannte „Aaronitische Segen“ gesprochen:

Der HERR segne dich und behüte dich; der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;
der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden. (4. Mose 6,24-26)
„Aber die Stunde kommt und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn so will der Vater angebetet werden. Gott ist Geist und alle, die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten.“ (Johannes 4, 23-24)

Die Anbetung ist ein stilles Gebet, von Herz zu Herz mit Gott, für eine Zeit, die man selbst bestimmt, z.B. 10, 20, 45 oder 60 Minuten. Es geht darum, Gott anzuschauen, und sich von Ihm anschauen zu lassen, still in Seiner Gegenwart zu verweilen. Gott anbeten kann man nicht nur in einer Kirche, sondern an jedem Ort.

EUCHARISTISCHE ANBETUNG

„Jetzt freue ich mich in den Leiden, die ich für euch ertrage. Für den Leib Christi, die Kirche, ergänze ich in meinem irdischen Leben das, was an den Leiden Christi noch fehlt.“ (Kolosser 1, 24)

Die Sterndeuter „fielen nieder und huldigten Ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten Ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar.“ (Matthäus 2, 11). Zusammen mit ihnen können wir Gott unsere Schätze darbringen: unsere Freuden, unsere Leiden, was wir tun, alles was unser Leben ausmacht, denn „Liebe will ich, nicht Schlachtopfer, Gotteserkenntnis statt Brandopfer.“ (Hosea 6, 6). Es ist eine mächtige Gebetsform, die den Beter eng mit Gott vereint: Du kannst eine bestimmte Stunde in der Woche dafür auswählen und bewusst diese Stunde in dieser Haltung des Widmens verbringen – zum Beispiel zu einem bestimmten Anliegen oder für einen bestimmten Politiker. Oder alles was du an einem von dir ausgewählten Tag erlebst, einem bestimmten Anliegen oder einem bestimmten Politiker widmen.

„Da sangen die drei im Ofen wie aus einem Mund, sie rühmten und priesen Gott mit den Worten: Gepriesen bist du, Herr, du Gott unserer Väter, gelobt und gerühmt in Ewigkeit. Gepriesen ist Dein heiliger, herrlicher Name, hoch gelobt und verherrlicht in Ewigkeit.“ (Daniel 3, 51-52)

Lobpreis schafft Veränderung in uns selbst und in unserer Umwelt. Negative Einstellungen werden uns bewusst, Bedrückendes schwindet und verwandelt sich in Freude. Durch den Lobpreis wenden wir uns direkt Gott zu und gleichzeitig vom Bösen ab. Das schafft Zuversicht, entzündet die Liebe in uns und gibt uns große Hoffnung und Kraft. In besonders schwierigen und ausweglosen Situationen entfaltet der Lobpreis seine größte Wirkung. Wir vertrauen auf Gott wie die drei Männer, welche von König Nebukadnezar in den Ofen geworfen wurden und Gott trotz ihrer Lage gepriesen haben.

LOBPREISLIEDER 

„Denn du kennst von Kindheit an die heiligen Schriften, die dir Weisheit verleihen können, damit du durch den Glauben an Christus Jesus gerettet wirst. Jede von Gott eingegebene Schrift ist auch nützlich zur Belehrung, zur Widerlegung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit; so wird der Mensch Gottes zu jedem guten Werk bereit und gerüstet sein.“ (2 Timotheus 3, 15-17)

Das Wort Gottes ist Nahrung für unsere Seele und unser ganzes Leben. Es ist lebendig und Gott spricht direkt und persönlich mit uns durch die Bibel. Er offenbart sich uns und zeigt wie er ist, wie er denkt, wie er handelt… „Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als Er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloss?“ (Lukas 24, 32) sagen die Emmaus Jünger. Wenn wir uns die Zeit nehmen, die Heilige Schrift zu entdecken, zu vertiefen und regelmäßig zu lesen, werden wir in die Geheimnisse der Liebe Gottes eingeführt. Unser Gewissen schärft sich, wir können immer besser zwischen Gut und Böse unterscheiden. Die Bibel kann man alleine oder in Gemeinschaftlesen.

WIE FUNKTIONIERT LECTIO DIVINA?

VIER SCHRITTE ZUM BETEN MIT DER BIBEL

„Während des Mahls nahm Jesus das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach Er das Brot, reichte es den Jüngern und sagte: Nehmt und esst; das ist mein Leib. Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet und reichte ihn den Jüngern mit den Worten: Trinkt alle daraus; das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.“ (Matthäus 26, 26-28)

Wenn Menschen Messe feiern, geschieht dies in Gemeinschaft mit der ganzen Weltkirche und der Kirche des Himmels. Dabei kann man besondere Anliegen in die Messfeier hineinnehmen und diese, Gott ans Herz legen. Es ist eine besondere Form der Nächstenliebe, den Priester zu bitten, dass in einer Messe für eine bestimmte Person oder ein bestimmtes Anliegen gebetet wird.

„Gott tut nichts, ohne es seinen prophetisch begabten Menschen kund zu tun.“ (Amos 3, 7)

Wir sind die Kinder Gottes und somit Seine Erben. Darüber hinaus hat uns Gott mit dem Auftrag, die Welt zu gestalten, ausgesandt (Genesis 9, 1-17). Deshalb soll unser Gebet prophetisch sein, wir sollen das Gute, das wir uns von Herzen wünschen, aussprechen und verlangen. In Markus 11, 24 sagt uns Jesus: „Darum sage ich euch: Alles, worum ihr betet und bittet – glaubt nur, dass ihr es schon erhalten habt, dann wird es euch zuteil.“ Tun wir genau das für die Schweiz.

PRAYERBASE 

„Vor allem fordere ich zu Bitten und Gebeten, zu Fürbitte und Danksagung auf, und zwar für alle Menschen, für die Herrscher und für alle, die Macht ausüben, damit wir in aller Frömmigkeit und Rechtschaffenheit ungestört und ruhig leben können. Das ist recht und gefällt Gott, unserem Retter; Er will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen. Denn: Einer ist Gott, Einer auch Mittler zwischen Gott und den Menschen: der Mensch Christus Jesus, der sich als Lösegeld hingegeben hat für alle, ein Zeugnis zur vorherbestimmten Zeit, als dessen Verkünder und Apostel ich eingesetzt wurde – ich sage die Wahrheit und lüge nicht -, als Lehrer der Heiden im Glauben und in der Wahrheit.“ (1. Timotheus 2, 1-7)

Es ist wichtig, für Menschen, die unser Land und unsere Gesellschaft gestalten, Fürbitte zu halten. Wir bitten Gott dabei, den Menschen, für die wir beten, in ihrem Herzen zu begegnen. Wir trauen Gott damit etwas zu – das kann auch etwas Großes sein. Wir brauchen in Fürbittgebet nicht bescheiden sein. Wir wissen, dass Gott unseren Ruf zu seiner Zeit erhören wird. Fürbitte können wir alleine oder in Gemeinschaft halten.

„Darum sage ich euch: Alles, worum ihr betet und bittet – glaubt nur, dass ihr es schon erhalten habt, dann wird es euch zuteil.“ (Markus 11, 24)

Der Begriff «Novene» stammt aus dem Neuen Testament, als Maria und die Apostel nach der Himmelfahrt Jesu neun Tage gemeinsam im Gebet verharrten, den verheißenen Heiligen Geist erwartend, der sie am Pfingsttag erfüllte (Apostelgeschichte 2,1). Eine Novene ist ein vorgegebenes Gebet, das an neun aufeinander folgenden Tagen und seit frühester Zeit von Christen gebetet wird. Sowie in Josua 6, 12-20 brauchen manche Situationen ein beharrliches Gebet; die „Steine der Mauern von Jericho“ brauchen mehrere Gebetstage hintereinander, bevor sie fallen. Solche Gebetseinheiten werden z.B. zur Vorbereitung eines großen Festes (Ostern, Weihnachten, Pfingsten, etc.), vor einer wichtigen persönlichen Entscheidung oder vor wichtigen Lebensereignissen gebetet.

Es sind sehr viele unterschiedliche Novenen im Internet zu finden.

„Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!“ (Johannes 14, 1)

Ein Akt des Vertrauens Gott gegenüber wird mit großem Segen belohnt: „Gesegnet ist der Mann, der sich auf den Herrn verlässt, der seine Wurzeln zum Bach hinstreckt. Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern bringt ohne Aufhören Früchte“ (Jeremia 17, 7-8). Solch ein Vertrauen ist ein Willensakt, eine Entscheidung, alle Sorgen loszulassen und Gott die Zukunft zu überlassen, ohne ihn in die eine oder der andere Richtung lenken zu wollen. „Dein Wille geschehe, Jesus, SORGE DU!“

AUS LIEBE ZU GOTT 

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